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 Die Schritte und die Voraussetzung um Muslim zu werden?

Um an die Islamische Lehre zu gelangen und Muslim zu werden, brauchst du eigentlich keine bestimmten rituellen Vorführungen an bestimmten Orten und vor bestimmten Menschen durchzuführen. Denn der Islam ist das direkte und unmittelbare private Zusammentreffen zwischen dem Diener und seinem Schöpfer, ohne Vermittler zwischen ihnen. Du brauchst auch keine großartige Kraft oder Mühe um Muslim zu werden. Es sind sehr einfache Worte, mit großartiger Bedeutung, die derjenige, der Muslim werden will, aussprechen muss, um in den Islam einzutreten.

   Es sind: Die 2 Glaubensbekenntnisse (Schahaadataan): Du sagst:

"Ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt und Muhammad Sein Diener und Gesandter ist", "Asch-hadu an laa ilaaha illa-Allah wa Asch-hadu anna Muhammadan ،abd-ullahi (abduhu)wa rasouluh“, (klicken Sie hier um es zu hören). 

   Dies ist der Schlüssel, der die Tür zum Islam öffnet.

Wer sie ausspricht, hat sich von jeder anderen Religion oder Glauben, die das Gegenteil vom Islam vertreten, distanziert. Es steht ihm alles Recht zu, was Muslimen zusteht, und die Pflichten werden seine Pflicht. Dadurch wird sein Blut und sein Vermögen und seine Ehre (Würde) als unantastbar erklärt. Denn die Bestimmung über die Personen im Islam ist auf das Äußere aufgebaut, aber den Kern (Innere), kennt nur Allah.

Muslime glauben an den Einen, Einzigen, Unvergleichlichen Gott, der keinen Sohn oder Partner hat und dass niemand angebetet werden darf, außer ihm alleine. Er ist der Wahre Gott, und jede andere Gottheit ist falsch. Ihm gebühren die herrlichsten Namen und die edelsten vollkommenen Eigenschaften. Niemand teilt seine Göttlichkeit oder seine Eigenschaften. Im Quran beschreibt Gott sich selbst:

 Sprich: „Er ist Gott, ein Einziger. Gott, der Unabhängige, von Dem alles abhängt.  Er zeugt nicht und ist nicht gezeugt worden, und Ihm ist keiner ebenbürtig”  (Quran, 112:1-4)

Niemand besitzt das Recht, dass man ihn um Hilfe bittet, verehrt, anbetet oder dass ihm irgendeine Art des Gottesdienstes entgegengebracht wird, außer Gott allein.

Gott allein ist der Allmächtige, der Schöpfer, der Alleinherrscher und der Erhalter jeder Sache. Er reguliert alle Angelegenheiten. Er benötigt keine Seiner Geschöpfe, aber alle Seine Geschöpfe sind in allem was sie brauchen, von ihm abhängig.  Er ist der Allhörende, der Allsehende und der Allwissende. Auf vollkommene Weise umfasst sein Wissen alle Dinge, das Offensichtliche und das Verborgene, das Öffentliche und das Private. Er weiß, was geschehen ist, was geschehen wird und wie es geschehen wird. Nichts auf der ganzen Welt passiert, außer mit seinem Willen. Was auch immer er will, ist, und was auch immer er nicht will, ist nicht und wird niemals sein.  Sein Wille steht über dem eines jeden seiner Geschöpfe.  Er hat Macht über alle Dinge und er ist in der Lage, alles zu tun. Er ist der Großzügigste, der Barmherzigste und Wohltätigste. In einer Aussage des Propheten Muhammad  ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) erfahren wir, dass Gott zu seinen Geschöpfen barmherziger ist als eine Mutter zu ihrem Kind.  Gott ist weit entfernt von Ungerechtigkeit und Grausamkeit. Er ist der All-Weise in allen seinen Handlungen und Beschlüssen. Wenn jemand etwas von Gott möchte, kann er oder sie Gott direkt fragen, ohne jemand anderen darum bitten zu müssen, zwischen Gott und ihm oder ihr zu verhandeln.

Gott ist nicht Jesus und Jesus ist nicht Gott. Sogar Jesus selbst hat dies zurückgewiesen. Gott sagt im Quran:

 Wahrlich ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der Messias, der Sohn der Maria“, während der Messias doch selbst gesagt hat: „Oh, ihr Kinder Israels, betet zu Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.“  Wer Gott Partner zur Seite stellt, dem hat Gott das Paradies verwehrt und das Feuer wird seine Herberge sein. Und die Frevler, sollen keine Helfer finden.”  (Quran, 5:72)

Gott ist nicht einer von Dreien. Gott sagt im Quran:

 Wahrlich, ungläubig sind diejenigen, die sagen: „Gott ist der dritte von dreien“, und es ist kein Gott da außer einem Einzigen Gott.  Und wenn sie nicht von dem, was sie sagen, Abstand nehmen, wahrlich, so wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig bleiben, eine schmerzliche Strafe ereilen.  Wollen sie sich denn nicht reumütig Gott wieder zuwenden und Ihn um Verzeihung bitten?  Und Gott ist Allverzeihend, Barmherzig.  Der Messias, der Sohn der Maria, war nur ein Gesandter...  (Quran, 5:73-75)

Der Islam weist es entschieden zurück, dass Gott sich am siebten Schöpfungstag ausgeruht haben soll, dass er mit einem seiner Engel gekämpft haben soll, dass er ein neidischer Ränkeschmied gegen die Menschen sein soll oder dass er in irgendeinem Menschen wiedergeboren sein soll.

Das arabische Wort Allah bedeutet Gott (der Eine und Einzige Wahre Gott, der das gesamte Universum erschaffen hat). Dieses Wort Allah ist ein Name für Gott, das die arabisch Sprechenden benutzen, sowohl die arabischen Muslime als auch die arabischen Christen. Das Wort kann nicht anders verwendet werden, als für den Einen Wahren Gott.  Das arabische Wort Allah taucht im Quran über 2150-mal auf. Auf Aramäisch, einer Sprache ähnlich dem Arabischen und die Sprache, die Jesus gewöhnlich sprach, wird Gott auch als Allah bezeichnet.

Im  zweiten Teil des Glaubensbekenntnisses wird gesagt, dass Muhammad Allahs Diener und Gesandter ist:

   Die Überzeugung (Iman) von seiner Botschaft und dass er der letzte in der Reihe der Gesandten, das Siegel der Propheten ist und die höchste Rangstufe unter den Gesandten hat, und kein anderer Prophet nach ihm kommen wird. Allah  sagt:

(Muhammad ist nicht der Vater irgendjemandes von euren Männern, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten. Und Allah weiß über alles Bescheid.)   (Qur´an 33:40)

   Die Überzeugung (Iman) dass der Gesandte  vor dem Begehen von Fehlern in Bezug auf die Botschaft Allahs geschützt ist. Allah  sagt:

(Und er redet nicht aus (eigener) Neigung. Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird.) (Qur´an 53:3-4)

   Aber das was sein Diesseits betrifft, war er ein Mensch, der versuchte seine alltäglichen Situationen zu erledigen. Der Prophet  sagte:

“Ich bin nur ein Mensch, und zu mir kommen von euch Streitparteien. Es mag sein, dass manche unter euch für deren Anliegen im Wort gewandter sind als die anderen, und somit gebe ich ein Urteil ab, das dem entspricht, was ich gehört habe. Zu wessen Gunsten ich dann etwas von dem Recht seines Bruders gebe, der soll es nicht annehmen; denn ich gebe ihm damit nichts anderes als ein Stück Glut aus dem Höllenfeuer.” (Sahih Muslim, Hadith Nr. 1713)

   Die Überzeugung, dass seine Botschaft (Offenbarung) bis zum Jüngsten Tag, für die Allgemeinheit, d.h. für die Menschen und Ğinn, gültig ist. Allah  sagt:

(Und wir haben dich (Oh Muhammad) für die Menschen allesamt nur als Frohboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht.)   (Qur´an 34:28)

   Ihm  gehorsam sein, in dem was er befahl, dem glauben, was er berichtete und das vermeiden, was er untersagte. Allah  sagt: 

(…. Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah.)   (Qur´an 59:7)

   Seinem Beispiel (Sunnah) folgen, darauf festhalten und nichts hinzufügen. Allah  sagt:

(Sag: Wenn Ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.)   (Qur´an 3:31)

 

Nun noch einige weitere Glaubensgrundlagen, die für einen Muslim wichtig sind 

* Glaube an die Engel

Muslime glauben an die Existenz der Engel und dass sie ehrenvolle Geschöpfe sind. Die Engel dienen Gott alleine, gehorchen ihm und handeln nur auf seinen Befehl hin. Einer der Engel ist Gabriel, der Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) den Quran herab gebracht hat.

* Glaube an Gottes herab gesandte Bücher

Muslime glauben, dass Gott seinen Gesandten Bücher als Beweis und Rechtleitung für die Menschheit herab sandte.  Eines dieser Bücher ist der Quran, den Gott dem Propheten Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) herab gesandt hat.  Gott versichert den Schutz des Quran von jeglicher Verfälschung oder Verdrehung.  Gott sagt:

 Wahrlich, Wir selbst haben diese Ermahnung herab gesandt, und sicherlich werden Wir ihr Hüter sein  (Quran, 15:9)

* Glaube an die Propheten und Gesandten Gottes

Muslime glauben an die Propheten und Gesandten Gottes, beginnend mit Adam, sowie Noah, Abraham, Ismael, Isaak, Jakob, Moses und Jesus (Friede sei mit ihnen). Aber Gottes letzte Botschaft an die Menschen, eine Erneuerung der ewigen Botschaft, wurde dem Propheten Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm) offenbart.  Muslime glauben, dass Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm)  der letzte von Gott gesandte Prophet ist, wie Gott sagt:

 Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern der Gesandte Gottes und der letzte aller Propheten,...  (Quran, 33:40)

Muslime glauben, dass alle Propheten und Gesandte menschliche Geschöpfe sind, die keinerlei göttliche Eigenschaften besitzen.

* Glaube an den Tag des Gerichts

Muslime glauben an den Tag des Gerichts (Tag der Wiedererweckung), wenn alle Menschen von Gott wieder auferweckt werden und er unter ihnen gemäß ihres Glaubens und ihrer Taten richten wird.

* Glaube an den Al-Qadar

Muslime glauben an Al-Qadar, die göttliche Vorherbestimmung. Aber diese göttliche Vorherbestimmung bedeutet nicht, dass der Mensch keinen freien Willen besäße.  Selbstverständlich hat der Mensch einen eigenen Willen mit dem er zwischen richtig oder falsch auswählen kann, und jeder ist verantwortlich für seine Wahl.

Der Glaube an göttliche Vorherbestimmung schließt vier Dinge mit ein: 1) Gott weiß alles.  Er weiß, was geschah und was geschehen wird.  2) Gott hat alles niedergeschrieben, was geschehen ist und was geschehen wird.  3) Alles, was Gott will, dass es geschieht, geschieht auch so und alles, von dem Gott nicht will, dass es geschieht, geschieht nicht.  4) Gott ist der Schöpfer aller Dinge.

 

Um Muslim zu sein, muss man nach den fünf Säulen des Islam leben


Die fünf Säulen des Islam bilden den Rahmen des Lebens eines Muslim. Sie sind das Glaubensbekenntnis, Gebet, Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen), Fasten im Monat Ramadan und einmal im Leben die Pilgerreise nach Mekka für die, die es sich leisten können.

1. Das Glaubensbekenntnis

(Siehe oben)

2. Gebet

Muslime verrichten fünf Gebete am Tag.  Jedes Gebet dauert nicht länger als ein paar Minuten. Das Gebet im Islam ist die direkte Verbindung zwischen dem Gläubigen und Gott. Es gibt keinen Vermittler zwischen Gott und dem Gläubigen.

Im Gebet fühlt der Gläubige innere Freude, Frieden und Ruhe und dass Gott mit ihm oder ihr zufrieden ist. Der Prophet Muhammad ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm)  sagte: {Bilal, rufe (die Leute) zum Gebet, beruhige uns damit.}  Bilal war einer der Gefährten Muhammads ([Gottes] Segen und [Sein] Frieden seien auf ihm), der beauftragt war, die Leute zu den Gebeten zu rufen.

Die Gebete werden in der Morgendämmerung, am Mittag, am Nachmittag, bei Sonnenuntergang und in der Nacht verrichtet.  Ein Muslim kann fast überall beten, draußen, in Büros, Fabriken oder Universitäten.

3. Zakat geben (Unterstützung der Bedürftigen)

Alle Dinge gehören Gott und der Reichtum ist den Menschen nur anvertraut. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Zakat ist „Reinigung“ und „Wachstum“. Zakat geben bedeutet, einen bestimmten prozentualen Anteil von Besitztümern an bedürftige Menschen zu spenden. Dieser Prozentsatz von 2,5% wird fällig auf Gold, Silber und Bargeld, das den Betrag von 85 Gramm Gold entspricht und sich für ein Mondjahr im Besitz befindet. Unser Besitz wird dadurch gereinigt, dass wir einen Anteil davon Bedürftigen geben, so wie das Beschneiden der Pflanzen neues Wachstum ausgleicht und fördert. Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.

Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte.

4. Fasten im Monat Ramadan

Jedes Jahr im Monat Ramadan, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei halten sie sich von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr fern.

Fasten ist förderlich für die Gesundheit, wird jedoch hauptsächlich als Methode der geistigen Selbstreinigung betrachtet. Durch die eigene Einschränkung von den weltlichen Dingen, selbst für eine kurze Zeit, gewinnt der Fastende wahre Zuneigung zu den Hungrigen und eine Weiterentwicklung für sein geistiges Leben.

5. Pilgerfahrt nach Mekka

Die jährliche Pilgerfahrt (Hağğ) ist einmal im Leben Pflicht für die, die körperlich und finanziell in der Lage dazu sind. Über zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus allen Ländern der Erde nach Mekka.  Obwohl Mekka immer ein Anziehungspunkt für Besucher ist, findet die jährliche Hağğ im zwölften Monat des islamischen Kalenders statt. Männliche Pilger tragen besonders einfache Kleidung, die jegliche Unterscheidung nach Klassen und Kulturen unmöglich macht, so dass alle gleich vor Gott stehen.

Die Riten der Hağğ bestehen aus dem siebenmaligen Umkreisen der Kaaba und dem siebenmaligen Gehen zwischen den Hügeln Safa und Marwa, wie es Haggar auf ihrer Suche nach Wasser getan hat. Dann stehen die Pilger zusammen in Arafa und bitten Gott um seine Vergebung und was ihnen noch am Herzen liegt. Dieser Tag wird oft mit dem Tag des Gerichts verglichen.

Das Ende der Hağğ bildet das große Fest Eid al-Adha, das mit Gebeten begangen wird.  Dieses und Eid al-Fitr, ein Festtag am Ende des Ramadan, bilden die zwei Feste des islamischen Kalenders.

Die Voraussetzungen der Schahaadah

1. Es gibt keinen Schöpfer für das Diesseits außer Allah.

2. Die Überzeugung: totale Überzeugung, frei von irgendwelchen Zweifeln. Deshalb darf man nicht unsicher sein oder zögern. Allah  sagt:

(Die (wahren) Gläubigen sind ja diejenigen, die an Allah und Seinen Gesandten glauben und hierauf nicht zweifeln und sich mit ihrem Besitz und mit ihrer eigenen Person auf Allahs Weg abmühen. Das sind die Wahrhaftigen.)   (Qur´an 49:15)

3.  Die Akzeptanz: Die Glaubensbekenntnisse annehmen und nicht ablehnen. Allah  sagt:

(denn sie pflegten, wenn zu ihnen gesagt wurde: "Es gibt keinen Gott außer Allah", sich hochmütig zu verhalten.)   (Qur´an 37:35)

4.  Die Umsetzung: Sie praktizieren, indem man den Geboten Allahs  folgt und das Verwerfliche unterlässt. Allah  sagt:

(Wer sich Allah völlig hingibt und dabei Gutes tut, der hält sich an die festeste Handhabe. Und zu Allah (führt) das Ende der Angelegenheiten.)   (Qur´an 31:22)

5.  Die Ehrlichkeit: Man soll ehrlich damit sein. Allah  sagt:

(…Sie sagen mit ihren Zungen, was nicht in ihren Herzen ist.)   (Qur´an 48:11)

6.  Die Aufrichtigkeit: Man soll mit seinen Gebeten und im Dienen, Allah  gegenüber aufrichtig sein. Allah  sagt:

(Und nichts anderes wurde ihnen befohlen, als nur Allah zu dienen und (dabei) Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion (zu sein), als Anhänger des rechten Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe (Zakaah) zu entrichten; das ist die Religion des rechten Verhaltens.)   (Qur´an 98:5)

7.   Die Liebe: Barmherzigkeit und  Erbarmen gegenüber Allahs  Gesandten, Seinen Statthaltern und Seinen guten Dienern. Abneigung und Abstoßen (Hassen) der Feinde Allahs  und Feinde Seiner Gesandten. Allah  sagt:

(Sag: Wenn eure Väter, eure Söhne , eure Brüder, eure Gattinnen und eure Sippemitglieder, Besitz, den ihr erworben habt, Handel, dessen Niedergang ihr fürchtet, und Wohnungen, an denen ihr Gefallen findet, euch lieber sind als Allah und Sein Gesandter und das Abmühen auf Seinem Weg, dann wartet ab, bis Allah mit Seiner Anordnung kommt! Allah leitet das Volk der Frevler nicht recht.)   (Qur´an 9:24)

Durch die Schahaadah ist das Recht der islamischen Gesetze im Gottesdienst und in der Ordnung der Verhaltensweisen für die einzelne Person und die Gemeinde gültig. Die Entscheidung über das Verwehrte und das Erlaubte liegt nur bei Allah  und im vorbildlichen Verhalten des Gesandten. Allah sagt:

(Was Allah Seinem Gesandten von den Bewohnern der Städte als kampflose Beute zugeteilt hat, das gehört Allah, Seinem Gesandten und den Verwandten, den Waisen, den Armen und dem Sohn des Weges. Dies, damit es nicht nur im Kreis der Reichen von euch bleibt. Was nun der Gesandte euch gibt, das nehmt; und was er euch untersagt, dessen enthaltet euch. Und fürchtet Allah. Gewiss, Allah ist streng im Bestrafen.)   (Qur´an59:7)

8.    Das Glaubensbekenntnis muss ausgesprochen werden.

 

Nach dem Aussprechen der 2 Glaubensbekenntnisse (Schahaadataan), gilt folgende Sunnah:

Wenn man das Glaubensbekenntnis ausgesprochen hat, folgt die Ganzwaschung (Ghusl) mit reinem Wasser und dann das Verrichten des Gebets mit zwei (Raka`as) Gebetseinheiten. (Manche Gelehrte sagen auch, dass man sich vor dem Glaubensbekenntnis bereits waschen sollte und nach dem Bekenntnis dann 2 Raka´as betet).

 

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